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Landschaftsmuseum
der Dübener Heide
Burg Düben

Neuhofstr. 3
04849 Bad Düben
Tel.: 034243 - 23691

 


 

Foyerausstellung zum 100. Geburtstag vom 
Museumsgründer Willy Winkler

Am 30. November 2004 ehrten das Landschaftsmuseum der Dübener Heide und der Heimatverein Bad Düben e.V. den Museumsgründer, Autor, Heimatkundler und Publizisten Willy Winkler. Aus Anlass seines 100. Geburtstages bereitete das Museum eine kleine Foyerausstellung zu seinem Leben und Wirken vor. Am 30. November 1904 in Düben geboren, trug er mit seinem Engagement, seinem Fleiß und seiner Sammelleidenschaft maßgeblich zur Schaffung unseres heutigen Landschaftsmuseums der Dübener Heide in der Burg Düben bei.
Das Landschaftsmuseum der Dübener Heide bedankt sich herzlich bei der Familie Hofmann und der Familie Fritzsche für die Unterstützung und für die zahlreichen bisher unveröffentlichten Fotografien.

Willy Winkler an einer Schneide-maschine in der Druckerei Kirch-straße, um 1935
Willy Winkler erlernte das Buch-druckerhandwerk bei der Druckerei Jacob in Düben [Grünstraße].
1929 erwarb er den Titel „Buch-drucker- und Buchbindermeister“ und übernahm die Buchdruckerei von Paul Streubel mit dem dazu-gehörigen Schreibwarengeschäft.

Willy Winkler war bei zahlreichen Ausgrabungen in der näheren Um-gebung beteiligt. Seine Sammel-leidenschaft und sein Forscher-geist finden Niederschlag in der Dauerausstellung des Museums, dessen Profil er durch sein Sam-meln beeinflusste.

Auf diesem Bild ist er mit seiner zweiten Frau Erika (geb. Keil), seine erste Frau Margarethe (geb. Keil) war 1935 verstorben und seinen Töchtern Adelheid, Anne-Gret und Erika im Sommer 1950 abgebildet. Die Familie hielt Willy Winkler den Rücken frei, für seine zahlreichen Tätigkeiten und für die Verwirklichung seiner Intentionen und musste dabei oft auf das Familienoberhaupt verzichten.

 

Bereits in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts äußerte Willy Winkler den Wunsch in Düben ein Museum zu erschaffen, in wel-chem sich der Charakter und die Geschichte der Dübener Heide wiederspiegeln sollte. Zu Beginn der 50er Jahre erarbeite er innerhalb der Wirkungsgruppe „Natur und Heimat“ im Kulturbund zur Erneuerung Deutschlands Konzepte zur Einrichtung eines Museums in der Burg Düben. Bei der Umsetzung seiner Ideen und vor allem bei der praktischen Gestaltung des Museums wurde er von einer Arbeitsgemeinschaft der Burg- und Heimatfreunde tatkräftig unterstützt. Einige Namen seien hier erwähnt Karl Sonntag, Robert Pohle, Erich Hußke, Herr Wäscher und viele andere mehr. Nach der Ein-weihung eines Ausstellungsrau-mes im Burgturm 1952, konnte am 12. September 1953 das Landschaftsmuseum der Dübener Heide in der Burg Düben eröffnet werden.

Große Verdienste konnte Willy Winkler auch bei der Rettung der Schiffmühle vollbringen. Er hat erheblichen Anteil daran, dass dieses technische Denkmal heute als begehbares Exponat im Burggarten zu besichtigen ist.