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Landschaftsmuseum
der Dübener Heide
Burg Düben

Neuhofstr. 3
04849 Bad Düben
Tel.: 034243 - 23691

 


 

Entdecken, Lernen, Selber machen – Kindgerechte Angebote im Landschaftsmuseum der Dübener Heide Burg Düben

Ofennachbau und Reibemühle
Ofennachbau und Reibemühle

Unser Ziel // Wissenswert und vergnüglich zugleich

Im Vordergrund der Wissensvermittlung steht die Dauerausstellung. Der zeitliche Rahmen reicht von der Ur- und Frühgeschichte bis zum Jahr 1948, in dem die Stadt zur Kurstadt ernannt wurde. Ein Schwerpunkt der Ausstellung liegt in der Darstellung der Wechselbeziehung zwischen Mensch und Natur. Ein Anliegen ist es, die früheren Lebens- und Arbeitsgewohnheiten, Ortsveränderungen und den Wandel der Lebensumstände, Besuchern jeden Alters anschaulich zu vermitteln.

Jonas führt Seniorinnen an einem ganz normalen Besuchertag

Auf einen Blick // Die Möglichkeiten

  • Individuelle Rundgänge

  • Abgestimmte Führungen für Gruppen bis 25 Personen

  • Einführung für Gruppen ab 25 Personen

  • Interaktive Führungen für Schulklassen bzw. Kindergruppen bis 20 Teilnehmer

  • Themenbezogenes Arbeiten auf Grundlage der Dauerausstellung in Ergänzung zum Lehrplan

  • Lehrer/innen und andere Pädagogen können das Landschaftsmuseum der Dübener Heide auch selbständig für ihre Projekte bzw. Projektideen nutzen. Dabei kann bereits erarbeitetes Material zu bestimmten Themengebieten in Form von Arbeitsblättern, Denkspielen und Puzzles als Anregung genutzt werden.

  • Das Landschaftsmuseum kann als lebendiger außerschulischer Lernort fungieren für: Unterrichtsgänge, Wander- und Projekttage oder längerfristige fächerverbindende Projekte mit Ergebnispräsentation.

  • Besonders attraktiv ist die Lage am Fluss, mit Burggarten, Burghof und Burgwächterhäuschen mit kleiner „Werkstatt“. Diese Umgebung bietet vielseitige Möglichkeiten und als Rahmenbedingung viel Platz für Pausen mit Bewegung und Picknick.

  • Die Nutzung der Präsenzbibliothek mit regionalgeschichtlicher Literatur, des Archivs und des Bildarchivs ist nach Voran-meldung möglich.


In der Natur zeichnen

Unsere Angebote

Stadtgeschichte, Zünftiges Handwerk & ein Bodenschatz
Die Teilnehmer erfahren anhand ausgewählter Exponate und wichtiger Ereignisse etwas zur Lebensweise und Stadtentwicklung in Bad Düben. Die Schüler erhalten eine Übersicht zu den verschiedenen städtischen Handwerken, insbesondere den Schuhmachern und Gerbern. Außerdem werden der Rohstoff/Bodenschatz Alaunschiefer und seine Verwendung vorgestellt.

Die Dübener Heide ~ vom Rohstofflieferanten Holz zum Naturpark
Die Teilnehmer erhalten eine Übersicht zur Dübener Heide, deren Landschaft, Entwicklung und Veränderungen. Außerdem werden das Hauptprodukt des Waldes und die vielfältige Verarbeitung von Holz anhand des alten Handwerks in der Dübener Heide dargestellt. Besondere Beachtung finden dabei die Splittmacher, Köhler und Torfstecher. Ein kurzer Abriss zur Entdeckung des Waldes in der Dübener Heide als Erholungsraum beendet dieses Angebot.


Baumabschnitte zum begreifen

Von den Dingen des Lebens...
Bei einer Führung werden die Themen Stadtgeschichte, Städtisches Handwerk und Dübener Heide näher beleuchtet und miteinander verbunden. Dabei werden den Themen Feuer, Wald und Holz besondere Beachtung geschenkt und anhand ausgewählter Exponate Wissen über frühere Lebensgewohnheiten in der Stadt und der Region vermittelt.

Ein Kramladen, ein Herbarium und eine historische Drogensammlung
Die Teilnehmer erfahren jede Menge Interessantes über das Ein- und Verkaufen vor einhundert Jahren. Eine original erhaltene Ladeneinrichtung einer Drogerie aus dem 19. Jahrhundert mit sämtlichen Zubehör zeugt von einer (fast) vergangenen Verkaufskultur. Ein Herbarium mit über 90 Pflanzen aus der Dübener Heide und eine historische Drogensammlung mit mehr als 30 „Zutaten“ sowie allerlei exotischen Substanzen komplettieren die Übersicht. Das Projekt vermittelt einen Einblick in die heimische Naturkunde sowie die verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten pflanzlicher Rohstoffe.


Am Herbarium

Besondere Kooperation // Schule und Museum // Individuelle Kommunikation fördert freiwilliges Lernen

Diese besondere Form unserer museumspädagogischen Vermittlungsarbeit wurde 2015 zum Referenzprojekt für kulturelle Bildung im Kulturraum Leipziger Raum gewählt. Seit 2007 kooperiert das Landschaftsmuseum mit der Evangelischen Grundschule Bad Düben und führt mit interessierten Grundschülern der 3. und 4. Klasse im Kurs Stadtgeschichte ein wöchentliches Ganztagsangebot durch. Dabei erforschen die Kinder ein halbes Schuljahr lang auf unterschiedliche Art und Weise anhand originaler Objekte die Vergangenheit und Gegenwart. Ziel dieser Kooperation ist das Wecken eines grundlegenden Interesses für Heimatgeschichte und eine selbstbewusste, aktive und mit humanistischen Werten besetzte Beschäftigung mit Geschichte. Innerhalb dieser Kurstunden können auf die Bedürfnisse der Kinder besser eingegangen und ihre Fragen individueller beantwortet werden. Der gelassene Freiraum für das eigene Bestimmen von Themen und Arbeitsweisen führt zu kreativen und selbstbewusst eingebrachten Ergebnissen. Die reformpädagogische Herangehensweise in der Umsetzung der Projekte ermöglicht den Teilnehmern einen eigenen Lernstil, der die Persönlichkeit prägt, wobei Eigensinn und Teamfähigkeit geweckt und gefördert werden.


Jungs zeichnen einen Rennofen

Die Resultate konnten bereits mehrfach präsentiert werden.

  • Sonderausstellung im Rathaus der Stadtverwaltung Bad Düben (2007)

  • Sonderausstellung „Sonntagsausflug ~ Anregung zum Streifzug“ (2008)

  • Sonderausstellung „Von Alaunkörbchen bis Zinnsoldaten – Wie sich Kinder mit der Sammlung des Museums beschäftigen“ (2011)

  • Öffentliche Führung von Kursteilnehmern für Besucher zum Internationalen Museumstag (2010, 2012, 2014, 2015)

  • Öffentliche Führung aus Anlass 60 Jahre Landschaftsmuseum (November 2013)

  • regelmäßige Führungen durch die Dauerausstellung für Mitschülerinnen und Mitschüler und Hortkinder

  • zahlreiche Illustrationen, Ideen, Notizen, Kindermund und Gebasteltes: Dinge, die wir für eine kindgerechte Vermittlungsarbeit und die Gestaltung von Arbeitsmaterial gern verwenden.


Nadine beschreibt das Gerberhandwerk