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Landschaftsmuseum
der Dübener Heide
Burg Düben

Neuhofstr. 3
04849 Bad Düben
Tel.: 034243 - 23691

 


 

 
Sonderausstellungen / Aktuelles / Nachlese

   
 

Bis auf Weiteres bleibt das Landschaftsmuseum der Dübener Heide bis zum 06.08.2017 zu den bekannten Öffnungszeiten für den Besucherverkehr zugänglich.

   
Samstag, 04.03.2017, 15:00 Uhr: Museumsgespräch
 

Wir laden Sie sehr herzlich zu einem gemeinsamen Austausch über eine konzeptionelle Weiterentwicklung und Neugestaltung der Dauerausstellung im Landschaftsmuseum der Dübener Heide ein.
Über das Potential und die vielen Chancen, die ein so wunderbares Medium wie eine Dauerausstellung bietet, wollen wir mit Ihnen ins Gespräch kommen. Jedes Museum lebt durch seine Besucher und Nutzer. Jedes Museum lebt durch seine Förderer und Freunde – sei es als treues Stammpublikum zu Ausstellungseröffnungen, als Zeitzeuge oder als Geber historischer Fotos, wertvoller Informationen oder anderer Objekte, welche die Sammlungstätigkeit des Museums bereichern.
Deshalb interessieren uns auch Ihre Vorstellungen für ein gutes Museum im 21. Jahrhundert.

Eintritt frei

   
 
25.11.2016 – 28.2.2017
  Sonderausstellung: WA[H]RE WEIHNACHT
Eröffnung, Freitag, 25.11.2016, 17:00 Uhr
mit einer szenischen Lesung von Ines Hommann
  Ines Hommann
 

Titel der Lesung: "Der Laden der Wünsche"
Heitere und besinnliche Kurzgeschichten über das Schenken und Beschenktwerden. Gerade in der Vorweihnachtszeit beschäftigen uns diese Themen in besonderer Weise. Die Geschichten lassen uns einen kurzen Moment innehalten und den Zauber erkennen, den Schenken und Beschenktwerden für uns haben können. Gelesen werden Kurzgeschichten bekannter und unbekannter Autoren. 

Kurzvita
Die Dresdner Sprecherin und Moderatorin Ines Hommann widmet sich mit großer Leidenschaft dem Erzählen. So liest sie in Schlössern, Klöstern und Museen regelmäßig aus historischen Briefen, erzählt Sagen und Legenden oder romantische Gruselgeschichten bei Kerzenschein.

 
   
6.3.2016 – 16.5.2016
  Fotopirsch im Goitzschewald – Naturfotografie von Klaus Deubel
Eröffnung, Sonntag, 6.3.2016, 15:00 Uhr
gebänderte Heidelibelle; Foto: Klaus Deubel, Bitterfeld
gebänderte Heidelibelle
Foto: Klaus Deubel, Bitterfeld
   
22.5.2016 – 31.10.2016
  Sonderausstellung: Die Dübener Heide in den Bildern von Rita Weber
   
So 18.9.2016, 15:00 Uhr
  Öffentlicher Rundgang durch die Dauerausstellung
Eintritt: 2,00 €
   
bis 28.2.2016
100 Jahre Einweihung des Moorbades Bad Düben a. d. Mulde
 

   
So 24.1.2016, 15:00 Uhr
  Öffentlicher Rundgang zur Sonderausstellung 100 Jahre Einweihung des Moorbades Düben a.d. Mulde
Eintritt: 2,00 €
   
Präsentation der neuen Broschüre „100 Jahre Einweihung des Moorbades a. d. Mulde“
Diese ist für 2,50 € im Museumsshop erhältlich.

   
9.11.2015
 

Der Schriftsteller Christoph Hein überlässt dem Landschaftsmuseum über 100 deutsch- und fremdsprachige Werke aus seinem Schaffen. Anlässlich dieser Schenkung besuchte der Ehrenbürger der Stadt Bad Düben mit Familienangehörigen die Burg.
Am Abend begeisterte er gemeinsam mit dem Musiker Wenzel in der Stadtkirche.

Christoph Hein im Landschaftsmuseum

   
22.5.2016 | 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr Internationaler Museumstag | Eintritt frei | Büchermarkt
 

Beteiligung am Internationalen Museumstag | Motto: Museen in der Kulturlandschaft
11:00 Uhr: Öffentlicher Rundgang durch die Dauerausstellung
15:00 Uhr: Eröffnung der Sonderausstellung: Die Dübener Heide in den Bildern von Rita Weber

   

Aufgrund des schlechten Zustandes der Fachwerkkonstruktion an der Westseite des Burgturms ist dieser aus Sicherheitsgründen für die Besucher gesperrt. Dies gilt mindestens bis zur Durchführung erster Notsicherungsmaßnahmen.

 
  Aufgrund einer Baumaßnahme im Landschaftsmuseum ist der Raum zur Waldarbeit in der Dübener Heide innerhalb der Dauerausstellung bis auf Weiteres nicht zu begehen. Wir bitten um Ihr Verständnis. Es gelten ermäßigte Eintrittspreise.
 
22.5.2016 - Büchermarkt im Innenhof der Burg Düben

Anlässlich des Internationalen Museumstages am Sonntag, 22. Mai 2016 gestaltet das Landschaftsmuseum der Dübener Heide in der Zeit von 11 Uhr -17 Uhr auf dem Innenhof der Burg Düben einen Büchermarkt.

Die Teilnahme am Büchermarkt ist für Jedermann möglich. Wer Bücher anbieten möchte, hat bis zum 11. Mai 2016 Zeit, sich anzumelden. Verkauft werden können ausschließlich gebrauchte und antiquarische Bücher sowie historische Postkarten, CDs und Schallplatten.
Die Standgebühr beträgt 5,00 €.

Anmeldung telefonisch unter:
034243-23691 oder
per Email: Landschaftsmuseum.Bad.Dueben@t-online.de

 

Stand: April 2017
Änderungen vorbehalten!
Yvette Steuer


Nachlese
Aus Ton und aus Papier - Rainer Jacobi: Kleinplasten | Lore Jacobi: Papiergeschnittenes
Das Wahrzeichen der Stadt. Burg, Schloss, Museum – Ein Gebäude – viele Bilder
Von Ateritz bis Zadlitzbruch - die Landschaft der Dübener Heide in Bildern von Bernd Hoffmann
Bad Düben im Detail – eine Erkundungstour mit Fotografien von Rita Janecek und aus dem Bestand des Landschaftsmuseums 2.3.2014 bis 1.6.2014
Nachlese 2006 - 2013
 
  Ausstellungen
   
Fotopirsch im Goitzschewald – Naturfotografie von Klaus Deubel

Porträt eine Wegerich-Scheckenfalters, Foto: Klaus Deubel

Das fotografische Heimatrevier von Klaus Deubel ist seit dem Umzug 2001 von Leipzig nach Bitterfeld die Goitzsche. Dieses Landschaftsschutzgebiet umfasst eine Fläche von ungefähr 62 km². Ursprünglich befand sich an gleicher Stelle zwischen den Flüssen Lober, Leine und Mulde ein Auwald mit gleichem Namen. Der Großtagebau mit mehreren Baufeldern führte hier von 1949 bis 1990 zu einer völligen Umgestaltung der Landschaft. Der größte Teil des Tagebaus wurde bereits ab 1960 mit Monokulturen von Kiefern, Pappeln, Rotbuchen und Robinien aufgeforstet. Diese sind inzwischen zu stattlichen Wäldern heran-gewachsen und bieten dem Fotografen ein weites Feld für seine Motivsuche in der Natur.

Klaus Deubel, 1938 in Leipzig geboren und promovierter Geophysiker, beschäftigt sich seit seinem Ruhestand 2001 ausgiebig und leidenschaftlich mit seinem Hobby der Naturfotografie. Seit 2003 verwendet er dafür ausschließlich Digitalkameras. Erste Versuche in diesem speziellen Metier der Fotografie unternahm er aber schon in den 1950er Jahren. Besondere Anregung waren für ihn die Bilder des bedeutenden Tierfotografen in der DDR Helmut Drechsler. Nun umfasst das Bildarchiv von Klaus Deubel mehr als 8000 Tieraufnahmen. Dies und der ausgewählte Teil in der Ausstellung verdeutlichen die Vielfalt der Natur in unmittelbarer territorialer Nähe - 40 Schmetterlings - und 25 Libellenarten belegen dies eindrucksvoll. Die Sonderausstellung zeigt den Artenreichtum direkt vor der Haustür auf mehr als 50 Fotografien. Klaus Deubel macht vorwiegend Makroaufnahmen. Wer also beispielsweise dem Großen Schillerfalter, einer Mosaiklibelle oder einer Raubfliege einmal sehr nahe kommen möchte, ist vor diesen Bildern genau richtig. Zu seinem Repertoire gehören aber auch Schnappschüsse von Rehen, Wildschweinen und verschiedenen Vögeln. Außergewöhnlich ist eine Reihe von Aufnahmen seltener weißer Rehe, die er zwischen 2009 und 2011 im Goitzschewald fotografierte.

Nach Ausstellungen in Bitterfeld, Gräfenhainichen und Delitzsch stellt er sein fotografisches Können erstmals in Bad Düben vor.

 
 
   

100 Jahre Einweihung des Moorbades Düben a. d. Mulde - Ausstellung im Landschaftsmuseum der Dübener Heide Burg Düben
vom 12.7.2015 – 28.2.2016

Anhand zahlreicher Fotografien, Dokumente und anderer Objekte kann sich der Besucher ein Bild von der 100jährigen Geschichte des Kurens in Düben und seit 1948 in Bad Düben machen. Bereits um 1900 gab es in Düben die Idee, das Gelände des aufgelassenen Alaunwerkes mit dem Alaunwerksschloss und dem Alten Kommunehaus nach Bad Schmiedeberger Vorbild als Kurbad zu nutzen. Postkarten künden von der Sommerfrische im Kaiser-Wilhelm-Bad, Düben hatte seit 1895 Bahnanschluss und um 1900 hatten Kuren die Exklusivität der traditionellen Badeorte verloren. Hinzu kam, dass die „gute, ozonreiche Luft Dübens“ und die ausgedehnten Waldungen seit der Jahrhundertwende Anziehungspunkte für  Wanderer und den Fremdenverkehr waren und bis heute sind. 

Am 25. Juni 1913 wurde dem Magistrat der Stadt Düben die Gründung einer Gesellschaft mit dem Firmennamen „Moorbad Düben a.M. G.m.b.H. mit dem Sitz in Düben“ mitgeteilt. Mit Spenden Dübener Bürger und einem Stammkapital von 44 000 Mark wurde der Grundstock für dieses Unternehmen gelegt. Als geschäftsführende Herren werden der Apothekenbesitzer Franz Schuchardt, der Kaufmann Erwin Böttger und der Leutnant a.D. Walter Zastrow genannt. Als sich die Gesellschafter im Mai 1915 für eine der raren historischen Fotografien vor dem neu erbauten Moorbad zum Gruppenporträt versammelten, ahnten sie sicher nicht, wohin dieser eingeschlagene Weg einmal führen würde.

 Als Stadt warb man häufig damit, kein Mode- und Luxusbad zu sein, „in dem die lästigen Fesseln gesellschaftlichen Zwanges die Heilmaßnahmen erschweren“ und trotzdem sei für die „Zerstreuung und Unterhaltung der Kurgäste in genügender Weise gesorgt“.

Die Ausstellung präsentiert gesammelte Geschichten. Nicht auf jede Einzelheit kann ausführlich eingegangen werden und manches muss in diesem Rahmen offen bleiben. In den dargestellten Facetten und wesentlichen Aspekten der Kurgeschichte, welche immer zugleich Stadtgeschichte ist, werden auch die jeweiligen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umstände deutlich. So heißt es um 1940 in einem Flyer der Kurverwaltung: “Selbstverständlich bemühen wir uns, Ihnen den Kuraufenthalt so angenehm wie möglich zu machen, aber an den leidigen Zeitverhältnissen bleiben wir trotzdem hängen“.

Für Bad Düben besonders war die Unterbringung der Kurpatienten in privaten Unterkünften. Dieses Thema kann so umfangreich überhaupt nachvollzogen werden, weil uns ehemalige Vermieter von Privatquartieren ihre Gästebücher zur Verfügung stellten.

An dieser Stelle möchte sich das Landschaftsmuseum der Dübener Heide bei all denen bedanken, die mit ihrer großzügigen Unterstützung in Form von Leihgaben, Schenkungen und Informationen zum Gelingen dieser Ausstellung beigetragen haben.


Die Gesellschafter im Mai 1915

 


Prospekt von der Eröffnung,
Juli 1915

 


Postkarte, 1985


Während der Ausstellungseröffnung
 

 

 

 

 
  Ausstellungen - Nachlese
   
  Aus Ton und aus Papier – Rainer Jacobis Kleinplastiken und Lore Jacobis
Papiergeschnittenes im Landschaftsmuseum der Dübener Heide Burg Düben
 


Der Fischer und seine Frau 2006


Opas Dampfmaschine 2011

Die Kleinplastiken von Rainer Jacobi erzählen kleine liebenswürdige Geschichten aus der Wirklichkeit des Lebens. Unter der Überschrift Figürliches, Erklärendes, Überraschendes zeigt er was sich aus dem Material Ton alles gestalten lässt. Die Abbildung alltäglicher Szenen ohne übermäßige Dramatisierung, eher mit einer humorvollen Aussage, ist immer an die Gedanken der traditionellen Gestaltung von irdenen Erzeugnissen angelehnt. Er führt damit eine keramische Tradition fort, die eher in der Volkskunst zu Hause war. Inspiriert wurde er besonders von Herbert Viecenz, der von 1964 bis 1990 Dozent für künstlerische Anatomie an der HGB in Leipzig war. Aus seiner Einladung, der Rainer Jacobi Anfang der 1970er Jahre eher skeptisch in die Keramikwerkstatt des damaligen Dresdner Pionierpalastes folgte, wurde Begeisterung, die bis heute anhält.
Lore Jacobis Metier ist das Papier. Die Hingabe zu diesem Material kommt aber auch in der Machart ihrer Plastiken zum Vorschein. Sie beschäftigt sich mehr mit deren Oberflächengestaltung. 1949 in Leipzig geboren, absolviert sie später eine Schriftsetzer-Lehre und ein Studium an der HGB zu Leipzig. 1976 erhält sie das Diplom als Buchgestalterin und Grafikerin. Schon in der Schulzeit begeisterte sich Lore Jacobi für Lyrik und Prosa und ist vor allem von Märchen und Gedichten fasziniert. Ein Ereignis, ein Text, ein besonderes Stück Holz oder Papier reicht als Anregung, um mit Kopf, Hand und Werkzeug etwas entstehen zu lassen. Bei Lore Jacobi sind es eher die Dinge aus der Fantasie, eben Unwirkliches, was es zu gestalten und „festzuhalten“ gilt. Sie fasst ihre Objekte unter dem Titel Märchen, Bildergeschichten, Gedichte, Kurioses zusammen. Beide arbeiten bei aller Gemeinsamkeit im Grunde aber nebeneinander:„mehr wie Ich und Ich, wir geben uns nur selten gegenseitig Hinweise, denn uns ist klar, jeder muss bei seinem Stil bleiben, sonst wird es nichts“, so Lore Jacobi. Das Wirkliche und Unwirkliche steht im Haus der Jacobis nebeneinander und kommt miteinander aus, da es sich um die gleichen Grund-materialen, Farben, Glasuren und Brenntechniken handelt. Seit 1996 setzen sie in ihrer kleinen Werkstatt in Jesewitz gemeinsam Ideen um. Während der Ausstellungsdauer bis zum 3. Mai 2015 wird es im Burgwächterhäuschen einen kleinen Exkurs zur Keramikgestaltung und zum Mitmachen geben. Der Termin dafür wird rechtzeitig bekannt gegeben.

 


 
Das Wahrzeichen der Stadt. Burg, Schloss, Museum – Ein Gebäude – viele Bilder
   

Am Sonntag, den 12. Oktober 2014 um 15:00 Uhr wird im Landschaftsmuseum der Dübener Heide eine neue Ausstellung eröffnet. In dieser werden zahlreiche Objekte, Zeichnungen und andere Bilder gezeigt, denen das Motiv der Burg Düben gemein ist. Die Burg wird gern als Wahrzeichen der Stadt Bad Düben bezeichnet, ist sie doch namengebend für die Region Dübener Heide. Ob als Souvenir, künstlerisch und
kunsthandwerklich oder für einfache Werbezwecke umgesetzt und genutzt, präsentiert wird, wie variantenreich die Ansicht der Burg Düben gebraucht wird. Sie wird beispielsweise als Illustration, Zeitungskopf und auf den unterschiedlichsten
Gegenständen aus verschiedenen Materialen verbildlicht. Die zusammengestellte Spannbreite, auf denen das Motiv zu finden ist, reicht von Ton, Stoff und Glas bis hin
zu Porzellan und Holz. Es gibt nicht das eine Motiv, die Darstellungen sind wandelreich abgeändert und zeigen die Burg Düben aus mehreren Perspektiven. Auch für Kurgäste der Stadt Bad Düben war oder ist die Burg Düben ein beliebtes
Zeichenmotiv, auch dieser Aspekt ist Bestandteil der Ausstellung. Dem Besucher bietet sich eine Vielfalt von mehr als 60 Darstellungen, welche bis zum 22.02. 2015 im Landschaftsmuseum zu sehen ist.


Ausstellungseröffnung am 12.10.2014
 

 
Von Ateritz bis Zadlitzbruch - die Landschaft der Dübener Heide
in Bildern von Bernd Hoffmann
 

Ausstellungseröffnung im Landschaftsmuseum Pfingstmontag, d. 9.6.2014 um 15:00 Uhr im Landschaftsmuseum der Dübener Heide. Am Pfingstmontag, d. 9.6.2014 wird um 15:00 Uhr im Landschafts-museum die Sonderausstellung mit Bildern des Leipzigers Bernd Hoffmann eröffnet. Er selbst bezeichnet diese als „Papier gewordene Heimat-liebe“. Bernd Hoffmann wurde mit zwei Jahren von Nordböhmen nach Leipzig ausgesiedelt und fand im Norden der Stadt und ihrer Umgebung seine zweite Heimat. Nach der Berufsausbildung mit Abitur, schloss er 1967 sein Hochschulstudium zum Diplom-Landwirt ab. Bis 1991 arbeitete er auf einem Volksgut in Plaußig.
Seit Mitte der 1980er zählen Malen und Zeichnen neben Wandern und Naturerkundungen zu seinen Hobbys. Bei seinen zahlreichen Ausflügen durchquerte er die Dübener Heide, in welcher im kein Fleck unbekannt scheint.
So reichen seine skizzenhaften Aquarelle, auf denen er die naturräumliche Schönheit dieser Region und Veränderungen darstellen möchte, vom Roten Ufer bei Bad Düben bis nach Lubast und zur Mühle in Ateritz. In über 60 Bildern kann sich der Betrachter davon ein Bild machen. Der zeitliche Rahmen wird von 1987 bis 2013 gespannt. Bernd Hoffmann ist Mitglied im Naturschutzbund und war bis 2008 Leiter der Natur-schutzstation des Zweckverbandes Parthenaue in Plaußig. Für seine herausragende ehrenamtliche Tätigkeit erhielt er im Bereich Naturschutz 2012 den Mühlenpreis des Landkreises Nordsachsen. Diese Kulturlandschaft möchte er der Öffentlichkeit bei Führungen, Ausstellungen und Vorträgen näher bringen und so als Ort von Heimat erhalten.

Bernd Hoffmanns Impressionen einer zweiten Heimat sind bis zum
28.9.2014 im Landschaftsmuseum der Dübener Heide in der Burg Düben zu sehen. 

Öffnungszeiten Landschaftsmuseum der Dübener Heide Burg Düben
Pfingstsonntag, d. 8.6.2014: 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Pfingstmontag, d. 9.6.2014: 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Aus Anlass des 21. Deutschen Mühlentages ist die Schiffmühle im Burggarten
mit freundlicher Unterstützung des Heimatvereins Bad Düben e.V. von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet.

Information: Landschaftsmuseum der Dübener Heide Burg Düben Tel.: 034243-23691 


 
Bad Düben im Detail – eine Erkundungstour mit Fotografien von Rita Janecek
und aus dem Bestand des Landschaftsmuseums 2.3.2014 bis 1.6.2014
   

Am Sonntag, 2.3.2014 wird um 15:00 Uhr eine Sonderausstellung mit Fotografien von Rita Janecek und aus dem Bestand des Landschafts-museums eröffnet. Dabei werden mehr oder weniger bekannte Details des Stadtbildes, auch aus unterschiedlichen Zeiten präsentiert. Bei den rund 50 Motiven handelt es sich inhaltlich und äußerlich selten um die bevorzugten Ansichten und das somit entstandene Postkartengesicht der Stadt. Vielmehr soll die Auswahl das Interesse am vielleicht bisher Unentdeckten oder Verschwundenen wecken. Das über Monate gereifte und gemeinsam initiierte Projekt zeigt eine andere Perspektive auf die Stadt. Orte, an denen Zeit und Mensch Spuren hinterlassen haben, verraten etwas über die Seele einer Stadt. Der ursprüngliche Gedanke zu dieser Ausstellung entstand Rita Janecek im Sommer 2012, bei einer Familienradtour mit Zwischenstopp auf dem Bad Dübener Markt. Schon oft war die 48-jährige Bad Dübenerin dort am Brunnen, doch das in Stein gemeißelte Stadtwappen am Brunnenrand entdeckte sie da zum ersten Mal. Mit diesem Aha-Effekt und dem Staunen über Vorhandenes, das man aber nicht sieht, weil es einen alltäglich umgibt, kam die Idee, Details von Bad Düben zu
sammeln und in einer Ausstellung auf der Burg zu zeigen. Die Ergänzung mit historischen Abbildungen aus der Sammlung des Landschaftsmuseums ermöglicht dem Besucher eine veränderte Sichtweise auf Vertrautes. Rita Janecek war mehrfach mit Personalausstellungen im Landschaftsmuseum zu Gast und beteiligte sich mit ihren Fotos an verschiedenen Ausstellungsprojekten des Hauses. Sie fotografiert seit über 30 Jahren aus Freude und zur Entspannung, aber auch um Dinge dokumentarisch festzuhalten. „Die Suche nach dem Detail möge auch dazu anregen, allgemein den Blick für die kleinen, oft unscheinbaren Dinge im Leben nicht aus den Augen zu verlieren. Dadurch wird unser Leben interessant und reich“, so Rita Janecek. Zur Eröffnung erscheint eine Postkarte mit Motiven der Ausstellung.

Information:
Landschaftsmuseum der Dübener Heide
Burg Düben
Neuhofstraße 3 | 04849 Bad Düben
T.: 034243-23691
www.museumburgdueben.de